Als Selbstständiger tragen Sie den Beitrag allein. Dafür haben Sie volle Gestaltungsfreiheit, steuerliche Berücksichtigungsfähigkeit als Sonderausgabe und einen Beitrag, der nicht mit dem Einkommen steigt.
PKV ist für Selbstständige ein anderes Spiel als für Angestellte. Kein Arbeitgeberzuschuss, aber steuerliche Berücksichtigungsfähigkeit des Basisabsicherungsanteils als Sonderausgabe – wie hoch genau, hängt vom Tarif ab. Einkommensunabhängig, aber ohne Lohnfortzahlung bei Krankheit.
Einordnung vor Empfehlung. PKV kann für Selbstständige sehr sinnvoll sein, muss es aber nicht. Bei niedrigen Einkommen ist die GKV oft günstiger. Aber wenn Sie stabile oder höhere Einkommen haben, kann die PKV – mit steuerlicher Berücksichtigung eingerechnet – deutlich günstiger sein.
Wir rechnen das für Ihre Situation durch – mit echten Zahlen, nicht mit Versprechen.
Die meisten Berater ignorieren die steuerliche Absetzbarkeit – das ist ein großer Fehler. PKV-Beiträge haben je nach Tarifstruktur und individueller Situation häufig einen hohen berücksichtigungsfähigen Anteil als Sonderausgabe. Für Selbstständige kann das den echten Nettokostenvergleich zwischen PKV und GKV erheblich verändern.
PKV Bruttobeitrag (Annahme): 6.000 Euro/Jahr
Davon Basisabsicherungsanteil (Annahme: 80 %): 4.800 Euro absetzbar
Steuerlicher Effekt (42 % Grenzsteuersatz): ca. 2.016 Euro
Nettobelastung in diesem Beispiel: ca. 3.984 Euro/Jahr (ca. 332 Euro/Monat)
GKV zum Vergleich: 5.400 Euro/Jahr (450 Euro/Monat)
Vereinfachtes Beispiel mit fiktiven Annahmen. Ihr tatsächlicher Steuereffekt hängt von Ihrem individuellen Grenzsteuersatz, dem genauen Basisanteil Ihres Tarifs und weiteren Sonderausgaben ab. Bitte mit dem Steuerberater abstimmen.
Selbstständige haben niemanden, der bei Krankheit das Einkommen weiterzahlt. Das ist der große Unterschied zu Angestellten – und oft der fehlende Punkt in der PKV-Beratung.
Viele Berater sprechen nur über die Tarifwahl (Smart Fit, Advanced Fit, Top Fit oder Best Fit) – und vergessen völlig, dass Selbstständige ohne KTG fahrlässig unterversichert sind.
KTG ist nicht teuer und ist für Ihre finanzielle Sicherheit entscheidend.
HanseMerkur bietet zwei Leistungsstufen – jeweils mit oder ohne Selbstbeteiligung. Als Selbstständiger tragen Sie den vollen Beitrag selbst, dafür ist der Basisabsicherungsanteil als Sonderausgabe nach §10 EStG ansetzbar – wie hoch genau, hängt von der Tarifzusammensetzung ab.
Einstieg · Primärarztprinzip
Primärarztprinzip mit wählbarer SB (500 oder 1.000 €/Jahr). Stationär und Vorsorge zählen nicht gegen die SB. Ideal als Starttarif in der Aufbauphase.
Leistungen ansehen →Gleiche Leistungen wie Smart Fit – aber ohne Selbstbeteiligung. Garantierte 1.000 € BRE pro Jahr bei Leistungsfreiheit. Der Zwilling für mehr Planungssicherheit.
Leistungen ansehen →Premium · Freie Arztwahl
100 % Erstattung mit freier Arztwahl – keine Primärarztbindung. SB wählbar (500 oder 1.000 €/Jahr). Stationär und Vorsorge SB-frei. BRE auch bei Leistungsnutzung.
Leistungen ansehen →100 % Erstattung ohne Limits und ohne Selbstbeteiligung. Freie Arzt- und Krankenhauswahl. Einbettzimmer und Spezialistenbehandlung inklusive. Der Rundum-Schutz.
Leistungen ansehen →Beitrag individuell: Ihr PKV-Beitrag hängt von Alter, Gesundheitszustand und gewählten Bausteinen ab. Als Selbstständiger ist der Basisabsicherungsanteil des Beitrags als Sonderausgabe nach §10 Abs. 1 Nr. 3 EStG ansetzbar. Im Einzelfall mit dem Steuerberater abstimmen.
Warum zwei Wege? Die Einstiegstarife (Smart/Advanced Fit) nutzen das Primärarztprinzip für niedrigere Beiträge. Die Premium-Tarife (Top/Best Fit) bieten freie Arztwahl ohne Einschränkung. Innerhalb jeder Stufe wählen Sie: mit oder ohne Selbstbeteiligung.
Keine versteckten Annahmen. Die PKV ist nicht immer günstiger – manchmal ist GKV die bessere Wahl. Hier ist die ehrliche Rechnung.
Die FinanzKommission Gesundheit hat im März 2026 ihren Bericht vorgelegt. Die Zahlen bestätigen, was viele Selbstständige schon spüren: Die GKV wird systematisch teurer — und die Leistungen stehen auf dem Prüfstand.
PKV-Beiträge sind einkommensunabhängig. Ob Sie 50.000 oder 150.000 Euro verdienen — der Beitrag bleibt gleich. In der GKV steigt er mit jedem Euro bis zur Beitragsbemessungsgrenze.
PKV-Beiträge wachsen nachweislich langsamer als GKV-Beiträge: 3,4 % pro Jahr vs. 3,9 % im 20-Jahres-Vergleich. Für Selbstständige mit stabilem Einkommen ist das ein struktureller Kostenvorteil — besonders mit steuerlicher Absetzbarkeit.
Quelle: FinanzKommission Gesundheit, Erster Bericht, 30. März 2026 · Bundesrechnungshof · PKV-Verband
„Michel hat mir alles mit echten Zahlen durchgerechnet – inklusive Steuerabsetzbarkeit. Das hatte vorher niemand gemacht. Endlich jemand, der mein Geschäft versteht."
„Ich bin Designerin und mein Einkommen schwankt jedes Jahr. PKV mit festem Beitrag ist ein großer Vorteil für meine Planung. Michel hat das genau erklärt."
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