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PKV für Selbstständige. Voller Beitrag, volle Kontrolle.

Als Selbstständiger tragen Sie den Beitrag allein. Dafür haben Sie volle Gestaltungsfreiheit, steuerliche Berücksichtigungsfähigkeit als Sonderausgabe und einen Beitrag, der nicht mit dem Einkommen steigt.

Selbstständige und Freiberufler können unabhängig vom Einkommen in die private Krankenversicherung wechseln. Die PKV bietet individuell wählbare Leistungen und oft niedrigere Einstiegsbeiträge als die freiwillige GKV – entscheidend sind Eintrittsalter und Gesundheitszustand.
4,97 ★ Bewertung 71 Bewertungen 100% Empfehlung Seit 2006
PKV für Selbstständige

5 Besonderheiten der PKV für Selbstständige und Freiberufler

  1. Kein Mindesteinkommen erforderlich – Selbstständige können unabhängig vom Einkommen in die PKV – im Gegensatz zu Angestellten gibt es keine JAEG.
  2. Krankentagegeld richtig absichern – Ohne Arbeitgeber gibt es keine Lohnfortzahlung – das Krankentagegeld schützt bei längerer Krankheit.
  3. Beiträge steuerlich berücksichtigungsfähig – Der Basisanteil der PKV-Beiträge kann als Sonderausgabe steuerlich relevant sein – je nach Tarif und individueller Situation ein spürbarer Vorteil.
  4. Flexibler Selbstbehalt spart Beitrag – Durch Wahl einer Selbstbeteiligung lässt sich der monatliche Beitrag individuell senken.
  5. Rückkehr in die GKV nur eingeschränkt – Selbstständige können nur unter bestimmten Bedingungen in die GKV zurück – das sollte vorher geklärt werden.
Geschäftsstellenleiter HanseMerkur
Fachwirt für Versicherungen IHK-geprüft (DIHK)
PKV-Spezialist Deutsche Versicherungsakademie
Seit 2006 20 Jahre Erfahrung in Krankenversicherung
Was Selbstständige anders denken müssen

Besonderheiten für
Freiberufler und Unternehmer.

PKV ist für Selbstständige ein anderes Spiel als für Angestellte. Kein Arbeitgeberzuschuss, aber steuerliche Berücksichtigungsfähigkeit des Basisabsicherungsanteils als Sonderausgabe – wie hoch genau, hängt vom Tarif ab. Einkommensunabhängig, aber ohne Lohnfortzahlung bei Krankheit.

  • Kein Arbeitgeberzuschuss: Sie tragen die volle Prämie selbst – es gibt keine 50%-Unterstützung wie Angestellte.
  • Sonderausgabenabzug (§10 EStG): Der Basisabsicherungsanteil des PKV-Beitrags ist als Sonderausgabe ansetzbar. Altersrückstellungen und Komfortleistungsanteile (z.B. Chefarzt, Einbettzimmer) sind nicht berücksichtigungsfähig. Wie hoch der absetzbare Anteil ist, hängt vom Tarif ab. Im Einzelfall bitte mit dem Steuerberater abstimmen.
  • Beitrag bleibt gleich bei Einkommensschwankungen: Ob Sie viel oder wenig verdienen – Ihre PKV-Prämie bleibt konstant. In der GKV zahlen Sie prozentual vom Einkommen.
  • Kein Arbeitgeber, der zahlt: Bei Krankheit gibt es keine Lohnfortzahlung. Deshalb ist Krankentagegeld (KTG) für Sie kritisch.
  • Rückkehr in GKV ist schwierig: Nur wenn Sie eine Anstellung aufnehmen und Ihr Einkommen unter die JAEG fällt, werden Sie wieder GKV-pflichtig.

Die Realität für Selbstständige

Einordnung vor Empfehlung. PKV kann für Selbstständige sehr sinnvoll sein, muss es aber nicht. Bei niedrigen Einkommen ist die GKV oft günstiger. Aber wenn Sie stabile oder höhere Einkommen haben, kann die PKV – mit steuerlicher Berücksichtigung eingerechnet – deutlich günstiger sein.

Wir rechnen das für Ihre Situation durch – mit echten Zahlen, nicht mit Versprechen.

Der unterschätzte Hebel

Steuerliche Absetzbarkeit:
Je nach Tarif ein relevanter Hebel.

Die meisten Berater ignorieren die steuerliche Absetzbarkeit – das ist ein großer Fehler. PKV-Beiträge haben je nach Tarifstruktur und individueller Situation häufig einen hohen berücksichtigungsfähigen Anteil als Sonderausgabe. Für Selbstständige kann das den echten Nettokostenvergleich zwischen PKV und GKV erheblich verändern.

  • Sonderausgabenabzug nach §10 EStG: Der Basisabsicherungsanteil Ihres PKV-Beitrags ist als Sonderausgabe ansetzbar. Komfortleistungen (Chefarzt, Einbettzimmer) und Altersrückstellungen sind nicht berücksichtigungsfähig. Im Einzelfall mit dem Steuerberater abstimmen.
  • Was das bedeuten kann (reines Rechenbeispiel): Bei 42 % Grenzsteuersatz und einem Monatsbeitrag von 500 Euro kann der steuerliche Effekt – je nach tatsächlichem Basisanteil des Tarifs – die Nettobelastung um ca. 140–210 Euro senken. Dies ist eine mögliche Größenordnung, kein Standardversprechen. Die tatsächliche Wirkung hängt von Ihrem Einkommen, den Tarifbestandteilen und der individuellen steuerlichen Situation ab.
  • Orientierungswert im selben Beispiel: ca. 290–360 Euro Nettobelastung statt 500 Euro Bruttobeitrag – je nach individuellem Basisanteil und Steuersatz. Ihr konkretes Ergebnis kann davon abweichen.
  • Nur der Basisabsicherungsanteil ist berücksichtigungsfähig: Altersrückstellungen und Komfortleistungsanteile (z.B. Einbettzimmer, Chefarzt) reduzieren den absetzbaren Anteil. Wie viel im Einzelfall verbleibt, hängt von der konkreten Tarifzusammensetzung ab.
  • GKV im Vergleich: Auch GKV-Beiträge sind als Sonderausgaben absetzbar – je nach Tarifstruktur und Einkommenssituation kann der berücksichtigungsfähige Anteil ein relevantes Sonderausgaben-Volumen darstellen.

Vereinfachtes Rechenbeispiel

PKV Bruttobeitrag (Annahme): 6.000 Euro/Jahr
Davon Basisabsicherungsanteil (Annahme: 80 %): 4.800 Euro absetzbar
Steuerlicher Effekt (42 % Grenzsteuersatz): ca. 2.016 Euro
Nettobelastung in diesem Beispiel: ca. 3.984 Euro/Jahr (ca. 332 Euro/Monat)

GKV zum Vergleich: 5.400 Euro/Jahr (450 Euro/Monat)

Vereinfachtes Beispiel mit fiktiven Annahmen. Ihr tatsächlicher Steuereffekt hängt von Ihrem individuellen Grenzsteuersatz, dem genauen Basisanteil Ihres Tarifs und weiteren Sonderausgaben ab. Bitte mit dem Steuerberater abstimmen.

Der blinde Fleck bei Selbstständigen

Krankentagegeld:
Ihr Einkommensschutz.

Selbstständige haben niemanden, der bei Krankheit das Einkommen weiterzahlt. Das ist der große Unterschied zu Angestellten – und oft der fehlende Punkt in der PKV-Beratung.

  • Keine Lohnfortzahlung: Ab dem 43. Krankheitstag fallen Sie ohne KTG in ein finanzielles Loch. Kein Arbeitgeber, der übernimmt.
  • Krankentagegeld schließt diese Lücke: Wenn Sie 30 Tage lang arbeitsunfähig sind, zahlt HanseMerkur ab Tag 43 ein tägliches Krankentagegeld.
  • Wie viel brauchen Sie? Das hängt davon ab, wie schnell Sie wieder verdienen können. Ich empfehle mindestens 50 Euro/Tag für ein stabiles Sicherheitspolster.
  • Selbstbeteiligung möglich: Sie können auch mit 30 oder 14 Tagen Wartezeit starten – das senkt die Prämie.
  • Tarif T Optionen bei HanseMerkur: Flexibel von 50 bis 200 Euro/Tag – je nachdem, wie viel Sicherheit Sie brauchen.

Warum KTG oft vergessen wird

Viele Berater sprechen nur über die Tarifwahl (Smart Fit, Advanced Fit, Top Fit oder Best Fit) – und vergessen völlig, dass Selbstständige ohne KTG fahrlässig unterversichert sind.

KTG ist nicht teuer und ist für Ihre finanzielle Sicherheit entscheidend.

Vier Tarife – zwei Wege

Vier Tarife.
Zwei Philosophien.

HanseMerkur bietet zwei Leistungsstufen – jeweils mit oder ohne Selbstbeteiligung. Als Selbstständiger tragen Sie den vollen Beitrag selbst, dafür ist der Basisabsicherungsanteil als Sonderausgabe nach §10 EStG ansetzbar – wie hoch genau, hängt von der Tarifzusammensetzung ab.

Einstieg · Primärarztprinzip

Einstieg – mit SB

Smart Fit

Primärarztprinzip mit wählbarer SB (500 oder 1.000 €/Jahr). Stationär und Vorsorge zählen nicht gegen die SB. Ideal als Starttarif in der Aufbauphase.

Leistungen ansehen →

Smart Fit (KVS) – Leistungen

  • 100 % beim Primärarzt, 80 % bei direktem Facharztbesuch
  • SB wählbar: 500 oder 1.000 €/Jahr (stationär + Vorsorge SB-frei)
  • Erfolgsabhängige BRE: 200–500 € (1–4 leistungsfreie Jahre)
  • 10 % Gesundheitsrabatt bei guten Vorsorgewerten
  • Optionsrecht: Wechsel in höheren Tarif im 4. Jahr ohne Risikoprüfung
  • PanTum Detect® Bluttest zur Krebsfrüherkennung (jährlich)
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Einstieg – ohne SB

Advanced Fit

Gleiche Leistungen wie Smart Fit – aber ohne Selbstbeteiligung. Garantierte 1.000 € BRE pro Jahr bei Leistungsfreiheit. Der Zwilling für mehr Planungssicherheit.

Leistungen ansehen →

Advanced Fit (KVP) – Leistungen

  • 100 % beim Primärarzt, 80 % bei direktem Facharztbesuch
  • Keine Selbstbeteiligung
  • Garantierte BRE: 1.000 €/Jahr bei Leistungsfreiheit
  • Zusätzlich erfolgsabhängige BRE: 200–500 € (1–4 leistungsfreie Jahre)
  • 10 % Gesundheitsrabatt bei guten Vorsorgewerten
  • Optionsrecht: Wechsel in höheren Tarif im 4. Jahr ohne Risikoprüfung
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Premium · Freie Arztwahl

Premium – mit SB

Top Fit

100 % Erstattung mit freier Arztwahl – keine Primärarztbindung. SB wählbar (500 oder 1.000 €/Jahr). Stationär und Vorsorge SB-frei. BRE auch bei Leistungsnutzung.

Leistungen ansehen →

Top Fit (KVT) – Leistungen

  • 100 % ambulant, stationär, Zahnbehandlung – freie Arztwahl
  • 80 % Zahnersatz, Heilpraktiker zu 100 %
  • SB wählbar: 500 oder 1.000 €/Jahr (stationär + Vorsorge SB-frei)
  • BRE auch bei Leistungsnutzung (erfolgsabhängig 200–500 €)
  • 10 % Gesundheitsrabatt bei guten Vorsorgewerten
  • Krebs-Scan (PanTum Detect® + PET/CT + MRT) als Zusatzbaustein
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Premium – ohne SB ★ Mehrfacher Testsieger

Best Fit

100 % Erstattung ohne Limits und ohne Selbstbeteiligung. Freie Arzt- und Krankenhauswahl. Einbettzimmer und Spezialistenbehandlung inklusive. Der Rundum-Schutz.

Leistungen ansehen →

Best Fit (AZP) – Leistungen

  • 100 % ambulant, stationär, Zahnbehandlung – freie Arztwahl ohne Limits
  • 90 % Zahnersatz, Einbett-/Zweibettzimmer mit Chefarzt inklusive
  • Garantierte BRE: 50 % des jährlichen AZP-Beitrags bei Leistungsfreiheit
  • Sehhilfen bis 600 €/24 Mon., LASIK bis 4.000 €
  • PanTum Detect® Bluttest zur Krebsfrüherkennung (jährlich)
  • Psychotherapie: 90 % für bis zu 50 Sitzungen/Jahr
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Beitrag individuell: Ihr PKV-Beitrag hängt von Alter, Gesundheitszustand und gewählten Bausteinen ab. Als Selbstständiger ist der Basisabsicherungsanteil des Beitrags als Sonderausgabe nach §10 Abs. 1 Nr. 3 EStG ansetzbar. Im Einzelfall mit dem Steuerberater abstimmen.

Warum zwei Wege? Die Einstiegstarife (Smart/Advanced Fit) nutzen das Primärarztprinzip für niedrigere Beiträge. Die Premium-Tarife (Top/Best Fit) bieten freie Arztwahl ohne Einschränkung. Innerhalb jeder Stufe wählen Sie: mit oder ohne Selbstbeteiligung.

Ehrliche Kalkulation

GKV versus PKV
für Selbstständige.

Keine versteckten Annahmen. Die PKV ist nicht immer günstiger – manchmal ist GKV die bessere Wahl. Hier ist die ehrliche Rechnung.

Kriterium
GKV
PKV
Beitragssatz
14,0 % + Zusatzbeitrag (0–4 %)
Festbeitrag, einkommensunabhängig
Beispiel: 50.000 €/Jahr Einkommen
~586 €/Monat (18 % Zusatz)
~350–450 €/Monat (individuell, je nach Tarif und Alter)
Steuerabsetzbarkeit
Auch absetzbar (Sonderausgaben)
Steuerlich oft relevanter – je nach Tarifstruktur und Situation
Nettobelastung (Rechenbeispiel, 42 % Grenzsteuersatz)
~340 €/Monat (Beispiel)
~260–340 €/Monat (Beispiel, je nach Tarif und Basisanteil)
Erhöhungen nach 5 Jahren
Mit Einkommen + allgemeine Erhöhungen
Altersbedingt, planbar
Krankentagegeld
Schwach (6 Wochen Lohnfortzahlung, dann pauschale Leistung)
Optional, flexibel wählbar
Altersrückstellungen
Keine – Umlageverfahren
Stark gepuffert
Rückkehr
Einfach wenn Einkommen unter JAEG sinkt
Schwierig – nur bei Anstellung
Wann ist PKV besser?
Stabiles oder hohes Einkommen, Einkommensplanungssicherheit
Wann ist GKV besser?
Niedriges oder stark schwankendes Einkommen
Warum jetzt handeln

Die GKV wird teurer.
Offiziell bestätigt.

Die FinanzKommission Gesundheit hat im März 2026 ihren Bericht vorgelegt. Die Zahlen bestätigen, was viele Selbstständige schon spüren: Die GKV wird systematisch teurer — und die Leistungen stehen auf dem Prüfstand.

  • Beitragssatz auf Allzeithoch: 17,5 % in 2026. Der Zusatzbeitrag hat sich seit 2020 fast verdreifacht (1,1 % → 2,9 %).
  • Finanzierungslücke: Über 15 Milliarden Euro in 2027, wachsend auf über 40 Milliarden bis 2030.
  • Ohne Arbeitgeberzuschuss: Als Selbstständiger tragen Sie den GKV-Beitrag allein — 2026 sind das bis zu 1.017 € pro Monat nur für Gesundheit.
  • Leistungskatalog: Die Kommission empfiehlt höhere Zuzahlungen und stellt den gesamten GKV-Leistungsumfang auf den Prüfstand.
  • Prognose: Ohne Reform rechnet der Bundesrechnungshof mit Beitragssätzen von bis zu 18,65 %.

Was das für Ihre Kalkulation bedeutet

PKV-Beiträge sind einkommensunabhängig. Ob Sie 50.000 oder 150.000 Euro verdienen — der Beitrag bleibt gleich. In der GKV steigt er mit jedem Euro bis zur Beitragsbemessungsgrenze.

PKV-Beiträge wachsen nachweislich langsamer als GKV-Beiträge: 3,4 % pro Jahr vs. 3,9 % im 20-Jahres-Vergleich. Für Selbstständige mit stabilem Einkommen ist das ein struktureller Kostenvorteil — besonders mit steuerlicher Absetzbarkeit.

Quelle: FinanzKommission Gesundheit, Erster Bericht, 30. März 2026 · Bundesrechnungshof · PKV-Verband

Kundenberatung

Was Selbstständige sagen.

★★★★★

„Michel hat mir alles mit echten Zahlen durchgerechnet – inklusive Steuerabsetzbarkeit. Das hatte vorher niemand gemacht. Endlich jemand, der mein Geschäft versteht."

– Marcus L., Softwareentwickler
★★★★★

„Ich bin Designerin und mein Einkommen schwankt jedes Jahr. PKV mit festem Beitrag ist ein großer Vorteil für meine Planung. Michel hat das genau erklärt."

– Clara W., Freiberuflerin
Häufige Fragen

Klare Antworten für
echte Entscheidungen.

Keine versteckten Klauseln, keine Überraschungen. Klartext ist mein Handwerk.

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